Samstag, 28. Februar 2009

Strix, die Naturfotografen Südtirols

strix Ich bin heute in einer Buchhandlung beim Stöbern über einen wunderschönen Bildband aus Südtirol gestossen: "Von der Vielfalt der Landschaft". Alle Fotos stammen von einer Gruppe von Naturfotografen welche sich Strix nennt. Es werden dabei alle Themenbereiche abgedeckt: Landschaft, Tiere, Pflanzen und auch viele Makroaufnahmen. Die Fotos zeigen die Natur Südtirols einmal abseits des Mainstream (sprich Postkartenidylle). Author ist der Kurtatscher Martin Schweiggl, der sich in Südtirols Naturlanschaft ja bestens auskennt.

Hier die beiden Bücher die Strix bisher veröffentlicht hat:
- Südtirol: Von der Vielfalt der Landschaft von Martin Schweiggl (amazon)
- Die Faszination des Augenblicks. Natur in Südtirol von Martin Schweiggl (amazon)

Mehr Infos und auch viele Fotos auf www.strixnaturfoto.org

Mittwoch, 25. Februar 2009

Schon wieder ne neue Knipse

Nicht daß mich jemand missversteht: ich bin mit meiner Nikon seeehr zufrieden und habe mir sogar das AF-S VR 70-300 dazugekauft. Aber: die 2Kg Grenze ist inzwischen überschritten und es kommt öfters vor, daß ich die "Ausrüstung" gerade nicht dabei habe, wenn ich sie bräuchte.
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Also musste eine Immer-Dabei-Knipse her. Meine Wahl fiel dabei auf die Casio EX-V7, ein etwas älteres Modell das von Casio Ende 2008 ersatzlos aus dem Programm genommen wurde aber bei vielen Onlineshops noch erhältlich ist. Und zwar weit unter dem UVP von 430 Euro, ich hab meine bei lina24.com 140 Euro bezahlt. Die EX-V7 hat 7 MPixel, die EX-V8 hat 8 MP, mir reichen die 7MP vollends.

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Folgende Kriterien waren für die Wahl entscheidend:
- optisches 7-fach Zoom (38 - 266 mm, f3.5 - 5.3)
- ein richtiger optischer Bildstabilisator
- Zeitautomatik, Blendenautomatik und  manuelle Belichtung
- einfache manuelle Belichtungskorrektur
- Videos mit bis zu 848 x 480 Pixel und Stereo Ton (H.264 Codec)
Außerdem hat die Kamera kein herausfahrendes Objektiv, dadurch wird die Einschaltzeit verkürzt und die Optik ist gut geschützt. Es genügt die Schiebeklappe beiseite zu schieben, und die Kamera ist einsatzbereit.

Was mit sonst noch positiv aufgefallen ist:
- relativ robust gebaut. Ich hatte mir in dieser Preislage ein billiges Plastikgehäuse erwartet, doch das ist hier aus solidem Metall. Die noch robusteren und sogar wasserdichten Olympus Kameras (zB 1030 SW) haben leider nur 3-fach Zoom und kosten wesentlich mehr
- das Zoom arbeitet praktisch stufenlos, auch das ist in dieser Geräteklasse nicht üblich
- sehr kompakt, in der Hosen-  oder Jackentasche fällt sie kaum auf
- die Dockingstation ist sehr praktisch: damit werden die Fotos heruntergeladen und die Batterie aufgeladen. Zusätzlich dient die Kamera dabei auch als (kleiner) digitaler Fotoramen mit Diashow

Natürlich ist nicht alles Gold an dieser Kamera:
DSC_0009- starkes Rauschen schon ab ISO 400
- langsamer Autofokus, also nichts für Sportfotografie, spielende Kinder oder Tiere
- etwas fahle Farben, obwohl ich die Sättigung aufs Maximum eingestellt habe
- das Programm-Einstellrädchen ist sehr leichtgängig, ich habe anfangs regelmässig Bilder verpatzt weil sich das Rad in der Tasche verstellt hatte

Ok, das Problem mit dem Rauschen und auch der langsame Autofokus sind generelle Probleme der Kompaktkameras mit ihren winzigen Sensoren. Wer eine bessere Bildqualität und/oder einen schnelleren Autofokus braucht, kommt um eine Spiegelreflex nicht herum. Schon die billigste DSLR kann das viel besser, zB die Canon EOS 1000D oder die Nikon D40.

Hier ein Schärfetest mit Tim als Motiv (Ausschnitt) CIMG0106
Und eine Landschaft bei bewölktem Himmel (Ausschnitt) CIMG0171

Dienstag, 24. Februar 2009

Eine seltsame Begegnung

DSC_0692 Schon seit einigen Tagen vernehme ich komische Geräusche aus dem Netzwerkschrank. Heute morgen dann die Überraschung: das Netzwerk stockte und blieb schließlich ganz aus. Doch nicht die Telecom war diesmal schuld, nein, das Kabel zum Router war angebissen. An der Struktur der Bissstelle erkannte ich auch ohne CSI sofort wer dahintersteckt: das gemeine Bürokrokodil (Crocodilia uffizium). Und da tauchte es auch schon auf, zwischen Switch und USB-Hub, ein männliches Prachtexemplar, und das in freier Wildbahn!

Sonntag, 22. Februar 2009

Rundwanderung im Unterland

von Margreid über Penon nach Fennberg und zurück nach Margreid
14,5 km, 870 Hm, ca 4 Stunden, GPX Track

Zwar hatte ich für heute eine Schneeschuhtour am Ritten geplant, aber aus familiären Gründen (am Nachmittag war Kinderfasching) musste ich das verschieben und eine kleinere Tour in der Umgebung wählen. Also starte ich mit Mira ab Margreid, von da geht es ziemlich steil hinauf nach Penon und dann weiter dem alten Römerweg folgend nach Fennhals. Ab Fennhals einige Km der Straße entlang bis nach Oberfennberg, von da den Kirchensteig hinunter nach Unterfennberg. Da in Fennberg beide Gasthäuser geschlossen sind (grr!) müssen wir mit leerem Magen weiter Richtung "alter Fennerweg" (Nr. 3) der uns zurück nach Margreid zum Auto bringt.
Alles in allem eine schöne Runde, aber der Zeitpunkt war etwas falsch gewählt: vor einem Monat hätte man den größten Teil der Tour mit Schneeschuhen im Tiefschnee machen können, und in ein bis zwei Monaten wäre es eine schöne Frühlingswanderung. Heute war es weder Fisch noch Fleisch, aber ein gutes Training allemal.

...auf dem richtigen WegMiraPenonAm Römerweg nach FennhalsKurtatsch aus der Ferne

Samstag, 21. Februar 2009

Erste Frühlingsboten

Erste Frühlingsboten... hab ich heute im Garten gesehen. Endlich, weil vom vielen Schnee hab ich jetzt bald die Nase voll.

Samstag, 14. Februar 2009

Die Schnoppviecher '09

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Heute war es wieder soweit: die schönsten aller Schnappviecher trafen sich in Kurtatsch zum traditionellen Umzug. Gezählte 70 Viecher waren dabei!
Die Maschgramusig sorgte für die musikalische Umrahmung und die Feuerwehr versorgte die Schappviecher und die vielen Schaulustigen mit Krapfen und Getränken. Hier gehts zu den Fotos.

Dienstag, 10. Februar 2009

Spruch des Tages

"Die Regierungen bewiesen großes Verantwortungsbewußtsein.
Durch Finanzhilfen für Banken und Autokonzerne konnte Schlimmeres verhindert werden..."

Gefunden auf dem Blog von Markus Lobis.

Montag, 2. Februar 2009

Servus Norbert

Norbert bei seiner Hochzeit 2003

Am 21. Januar ist mein Schwager Norbert plötzlich und für alle komplett unerwartet verstorben. Es ist gemein, mit nur 33 Jahren aus dem Leben gerissen zu werden, gerade wenn man wie Norbert, noch so voller Pläne ist.
Ich werde nie vergessen, mit welcher Begeisterung mir Norbert von seinen Projekten in der Landwirtschaft und auch von seinen privaten Plänen erzählte. Ich kenne wenig Menschen mit so viel Kraft und Energie, er war ständig in Bewegung.

Als ich ihn kennengelernt habe war er noch ein Kind, aber schon damals zielstrebig und geradlinig. Ich kann mich nicht erinnern, daß er einmal eine Abmachung nicht eingehalten hätte (ok, vielleicht ein paar Mal als Teeny).

Norbert war für viele (mich eingeschlossen) nicht nur ein guter Freund, sondern auch ein Bezugspunkt in vielerlei Hinsicht. Dementsprechend groß ist auch das Loch, das er bei uns allen hinterlässt. Besonders hart hat es seine Familie getroffen, die Frau Carmen mit den Kindern Viktoria (4) und David (2). Aber auch die Eltern, die übrigen Verwandten und seine vielen Arbeits- und Vereins-Kollegen sind voller Trauer.