Samstag, 12. Februar 2011

Vereinsausflug nach Pfelders

Der erste Winterausflug der Feuerwehr mit kurzer Winterwanderung
12 Km, 700 Hm

Wir wandern vom Parkplatz in Pfelders (1600 m) fast eben bis zum Lazinser Hof (1782 m) und nach dem Mittagessen zurück nach Pfelders. Dann neben der Rodelbahn hinauf zur urigen Grünbodenhütte (2000 m) und Abfahrt mit der Rodel. Natürlich kehren wir auch beim Pisten-Pub ein. Weitere Fotos hier.

DSC_6228Lazinser Hof, PfeldersBeim MittagessenGrünbodenhütteDSC_6248

Sonntag, 6. Februar 2011

Die große Mendelrunde

Rundwanderung von Kaltern zur Mendel und zurück
16 Km, 1200 Hm, 5 Stunden

Wir starten von St.Anton/Pfuss in Kaltern (500 m) und steigen auf dem schnellsten Weg zur Mendel, dem Alten Mendelsteig. Dieser verläuft etwas nördlich der Mendelbahn und ist schon total schnee- und eisfrei. Zweimal queren wir die Mendelpassstraße und kommen nach gut 1,5 Stunden am Mendelpass (1370 m) an. Jetzt auf dem vereisten Weg Nr. 500 vorbei an der Enzianhütte (Genzianella) und der Halbweghütte (1580 m) bis zur Lavinaspitze (1650 m), auch Monte Lira genannt. Vom Mendelpass bis hierher ist es ca 1 Stunde. Und hier haben wir eine herrliche Aussicht von Bozen bis nach Neumarkt (siehe Panorama), ich könnte stundenlang hier in der Sonne sitzen und das Panorama geniessen, aber ich muss noch zurück nach Kaltern.

Für den Abstieg nehmen wir den Weg Nr 538, den sogenannten Prozoller Steig. Dieser ist noch steiler als der Mendelsteig im Anstieg und bring uns zu den Sportanlagen und durch den Wald zurück nach St.Anton.

Das war früher mal meine Trainigsrunde (ich habe viele Jahre in Kaltern gewohnt), aber von damals hatte ich andere, kürzere Rundenzeiten in Erinnerung. Ob das am eisigen Weg liegt …oder an den 15 Jahren die inzwischen vergangen sind :-( ?

Am Alten MendelsteigHalbgefrohrenesAm Prazöller Steig

Samstag, 5. Februar 2011

Fennerjoch – Corno di Tres - Graun

Wanderung am Mendelkamm
13,7 km, 890 Hm, ca 6 Stunden

Von Oberfennberg (1200 m) bis zum Fennerjoch (1608 m), dann geht es Richtung Norden im Auf und Ab bis zum Corno di Tres (1802 m), zum Sattel (1748 m) und zum Bataillonskopf (1670 m). Beim Barabara Bildstöckl zweigt rechts der Barabarasteig ab, dieser führt uns durchs Schönleitental (ist wirklich schön!) zum Bärenleger und weiter nach Graun zum Hefele.

Die Schneeschuhe hatten wir zwar dabei, aber nur kurz im Einsatz. Dafür gab es besonders im Abstieg viele vereiste Stellen. Die Temparatur ist für diese Jahreszeit sehr angenehm, fast schon frühlingshaft.

Mit dabei: Alex, Ernst, Stefan, Nini

GämseAm Corno di TresAm Corno di TresBataillonskopfVom Bataillonskopf Richtung SüdenIm Schönleitental

Sonntag, 30. Januar 2011

Zum Passo Duron (2204 m)

Vom Fassatal zur Seiseralm mit den Schneeschuhen
18 Km, 750 Hm, 4.5 Stunden

Wie gestern starte ich auch heute wieder vom Fassatal, genauer von Campitello. Hier beginnt das Durontal, das zuerst steil und dann nahezu eben durch eine herrlich Winterlandschaft führt. Entlang der Strecke gibt es mehrere Gasthäuser/Malghe, zwei davon sind sogar offen. Am Talschluss wird es nachmals kurz steiler und wir gelangen auf eine Hochfläche mit Blick auf die Roßzähne und auf den Plattkofel. Bis zum Passo Duron (2204 m), auch Mahlknechtjoch genannt, ist es nur noch 1/4 Stunde. Hier an der Grenze vom Trentino zum Südtirol hat man eine wunderhare Aussicht zur Seiseralm: der Gasthof Dialer, die Mahlknechthütte und die Hotels von Kompatsch. Eigentlich wäre es schöner jetzt durch die sonnige Seiseralm zu wandern und nach Seis abzufahren, aber mein Auto steht in Campitello, und auch noch im Parkverbot, also muss ich durchs inzwischen großteils schattige Durontal zurück.

Rifugio MicheluzziAm  MahlknechtjochDie RosszähneAm  Mahlknechtjoch

Samstag, 29. Januar 2011

Durchs Val Venegia

Schneeschuwanderung unter den Pale di San Martino
13,8 Km, 600 Hm, 4,5 Stunden

Von Predazzo im Fassatal gelangen wir zum Passo Rolle (1980 m) wo wir parken. Dann geht’s zuerst vorbei an Skilifts und Pisten zum Rifugio Segantini (im Winter geschlossen). Ab hier geht abwärts ins Val Venegia, vorbai an der Malga Venegiota (geschlossen) und bis zur Malga Venegia, diese ist geöffnet und auch gut besucht. Es gibt Trentiner Spezialitäten, zB Polenta mit hausgemachtem Käse. Nach der Stärkung geht es weiter talauswärts bis wir auf eine Fahrstrasse kommen, kurz davor gehen wir links hinauf, dem Wegweiser zur Malga Juribello folgend. Oben abgekommen müssen wir nur die Hochfläche überqueren und wir sind wieder am Passo Rolle.

Die Orientierung ist kein Problem, es gibt zwar nicht viele Wegweiser, aber die Spuren der vielen Schneeschuhwanderer sind nicht zu übersehen. Das Wetter war heute, entgegen allen Vorhersagen, nicht sehr freundlich; die Sonne hat sich nie gezeigt.

Rifugio Segantinibei der Malga Venegia

Donnerstag, 27. Januar 2011

Fischauge

DSC_5967Belomo 8mm f/3.5 heisst mein neues Objektiv, auch bekannt als Peleng 8mm. Ein sogenanntes Fischauge mit einem Blickwinkel von 180 Grad.
Ein richtiges Low-Tech Teil aus Weißrussland, es besteht nur aus massivem Eisen und Glas. Also keine Motoren, keine Goldkontakte, keine CPU und also auch keine Firmwareupdates :-). Für das russische Handbuch habe ich zum Glück im Internet eine Übersetzung gefunden. Das Objektiv ist besonders robust gebaut und auch die Verarbeitung ist mE gut.

Es ist meines Wissens nur über ebay aus dem Osten bzw aus den USA erhältlich und kostet nur einen Bruchteil der Markenobjektive mit ähnlicher Brennweite, hat dafür keinerlei Automatiken. Es wird manuell focusiert. Und auch die Blende muss manuell eingestellt werden, dabei muss diese noch mit einem dritten Einstellring “aktiviert” werden, sonst bleibt sie offen.

Allerdings gibt es da eine Abkürzung: das Teil hat angeblich bei Blende f/8 seine beste Abbildungsleistung, ich werde also vorzugsweise mit dieser Blende arbeiten (spielen). Und bei f/8 und den 8mm Brennweite ergibt das eine Hyperfokaldistanz von gerade mal 43cm, das heisst ab dieser Distanz ist alles scharf.
Fazit: ich werde Blende 8 einstellen und den Fokus auf ein paar Meter und die Ringe dann nicht mehr anrühren. Ich muss nur noch ISO und Belichtungszeit bei der Kamera je nach Lichtverhältnissen einstellen, und das sollte mit der bewährten trial & error Methode zu schaffen sein.

In nächster Zeit werde ich damit ein bisschen spielen und eventuelle herzeigbare Ergebnisse hier veröffentlichen.

Die ersten BIlder:

180 Grad Blick in ein chaotisches Büro

DSC_5884

 

Auf der Seiser Alm oder “gerader Weg mit Kurve”.

DSC_5938

Sonntag, 23. Januar 2011

Auf der Seiseralm

Rundwanderung mit den Schneeschuhen bei herrlichem Wetter
12.2 Km, 520 Hm, Gehzeit ca 4 Stunden

Bei der gestrigen Wanderung zur Hanicker Schwaige bin ich insgesamt 8 Wanderern begegnet. Heute habe ich schon allein auf dem Parkplatz der Seriseralm Umlaufbahn geschätzte 1000 Personen gesehen, auf der Seiseralm selbst war es dann ein vielfaches davon! Abseits der Pisten, also ein großteil der heutigen Wanderung, war ich aber praktisch alleine unterwegs.

Also, mit der Kabinenbahn nach Kompatsch und von da zu Fuss zum Gasthaus Panorama und weiter zur Bergstation vom Laurinlift, dann querfeldein Richtung Roßzähne und kurz vor dem steilen Anstieg zur Roßzähnscharte links hinauf auf den Goldknopf (2250 m), dem wohl höchsten Punkt der Seiser Alm. Dann steil bergab bis zur Almrosen Hütte, in den Karten ist die als Mahlknecht Schwaige bezeichnet. Nach einem Kaiserschmarrn auf Weg Nr. 7 zurück nach Kompatsch.

Almrosen HütteAlmrosen HütteAlmrosen Hütte

Samstag, 22. Januar 2011

Rundwanderung unter dem Rosengarten

Schneeschuhwanderung zur Hanicker Schwaige
16.5 Km, 950 Hm, Gehzeit knapp 5 Stunden

Das sollte eigentlich eine Schneeschuhwanderung werden, aber anstatt Schnee war vorwiegend Eis. Ich habe die ganze Tour also mit den Schuhspikes gemacht, und die sind wesentlich bequemer als die Schneeschuhe.

Wir starten in Ciprian und gehen auf Weg Nr. 1T bis zum Nigerpass. Bis hierher ist der Forstweg/Steig sehr eisig. Wir überqueren die Straße und gehen weiter zuerst auf Weg Nr. 1, dann auf Weg Nr. 7 bis zur Hanicker Schwaige (1904 m). Dieser Teil der Wanderung ist wesentlich interessanter, er führt uns durch uriges Gelände direkt unter dem Rosengarten und mit grandioser Aussicht.

Die Haniscker Schwaige ist löblicherweise geöffnet und so gibt es ein zünftiges Mittagessen. Dann geht es weiter auf dem Forstweg bzw auf Weg Nr. 7 bis zum Ausgangspunkt.

Am NigerpassHanicker Schwaige

Samstag, 1. Januar 2011

Zum Latemar Labyrinth

Wanderung in einsamer und mystischer Gegend
10,4 Km, 490 Hm

Wir parken am Karerpass und gehen ein Stück der Strasse entlang zurück bis zum Grad Hotel, von dort startet unsere heutige Tour. Und zwar auf Weg Nr. 18 zur Mittereralm, dann auf Nr. 20 durch das Labyrinth und zu den Latemarwiesen. Von da auf Weg Nr. 18 und 13 zurück zum Ausgangspunkt.

Das Latemarlabyrinth ist bestimmt auch im Sommer sehr schön, da muss ich unbedingt mal hin. Jetzt im Winter kann es hier sehr kalt sein, die Sonne habe ich nach dem Parkplatz nicht mehr gesehen, da der gesamte Weg im Schatten des Latemarmassivs verläuft.

LatemarIm LabyrinthbrrrAbendsonne

Alles Gute für zwanzigelf !

…das wünsche ich allen von Herzen

Silvester 2010
Silvester 2010Silvester 2010

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Von Lavazè zum Reitertjoch (2000 m)

Winterwanderung in wunderbarer Umgebung
11,5 Km, 440 Hm

Über Auer und Cavalese fahren wir zum Lavazèjoch wo wir parken. Gleich gegenüber vom Parkplatz startet der Weg Nr. 9 zum Reiterjoch, besser bekannt als Passo Pampeago. Der Weg führt uns durch einen schönen, einsamen Wald. Nach ca 1,5 Stunden erreichen wir das Reiterjoch, wo wir in der Ganischgeralm Mittag essen. Die ursprüngliche Idee war ja, den Zanggen zu erklimmen, ein Berg der schon lange auf meiner Wunschliste steht. Aber heute sollte es nicht sein, der Anstieg durch den lichten Wald war steiler als gedacht und es war schon ziemlich spät. Aber, aufgeschoben ist nicht aufgehoben, der Zanggen kommt bestimmt noch dran!

Am Passo Pampeago (2000 m)GanischgeralmWohin?Selbstportrait bei Sonnenuntergang

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Zur Gompm Alm

Einfache Winterwanderung im Passeier
9 km, 500 Hm

Nach einigen Familienwanderungen in bekannen Gebieten, wie am Fennberg, in Graun und am Ritten, sind wir heute etwas weiter gefahren. Und zwar nach Saltaus im Passeiertal und weiter hinauf nach Prenn. Von da gehen wir zu Fuss in ca 1,5 Stunden bis zur Gompm Alm. Nach einem zünftigen Mittagessen geht es wieder zurück, entweder per Schiltten (im unteren Teil ziemlich eisig) oder zu Fuss.

Prenn oberhalb SaltausGompm AlmGompm Alm


GPX-Track

Samstag, 18. Dezember 2010

Von Villanders zum Rittner Horn (2260 m)

Einfache Winterwanderung über die Villanderer Almen
17 Km, 800 Hm, 4 St Gehzeit

Wir starten heute beim Gasthof Samberg oberhalb Villanders bei –10 Grad. Zuerst geht auf eisigem Forstweg zur Gasserhütte und weiter zum Moar im Plun, über den Gasteiger Sattel und zum Rittner Horn.
Das Rittner Horn Haus ist leider geschlossen, also geht es nach ein paar Fotos wieder zurück, diesmal auf den Wegen Nr. 4B/14/15, leider teilweise im Schatten (der Hinweg war schöner).
Nach insgesamt 5 Stunden sind wir wieder beim Parkplatz und haben jede Menge Sonne getankt. Dieses Gebiet kann ich jedem nur empfehlen, Sommer wie Winter kann man hier leichte Wanderungen unternehmen. Leider waren heute alle Hütten/Gasthäuser unterwegs geschlossen, ausser der Gasserhütte.

Zur Villanderer AlmAnstieg zum Rittner HornVillanderer AlmenDSC_5208